Eine Kreuzfahrt im Mittelmeer mit der Mein Schiff 5 Teil 1

(Werbung ohne Auftrag)

Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erzählen!
So ging es auch uns bei unserer ersten Seereise mit der „Mein Schiff 5“ 


Nachdem auf dem Hinflug Turbulenzen angekündigt waren gestaltete sich auch die Ankunft auf Mallorca nicht ganz ohne Störungen denn auf dem Kofferband waren viele Koffer – und sehr bald schon keine Koffer mehr …
Leider saßen wir immer noch dort und warteten!
Drei Stunden später war dann alles geklärt – die Koffer waren auf eine andere Maschine gebucht worden und wir konnten – mit Gepäck- unser erstes Ziel anvisieren – Das Schiff!

Formalitäten über Formalitäten…Soo viele Menschen…Einchecken und Sicherheitskontrollen ohne Ende und später noch eine Seenotrettungsübung – wir sind genervt bis zum Anschlag. So streng hatte ich mir das alles nicht vorgestellt und war darauf nicht vorbereitet.

Im Nachhinein verstehe ich dies alles natürlich. Man will ja sicher reisen. Aber wie gesagt, wenn Ihr mal aufs Schiff geht…. stellt Euch darauf ein…

Aber was soll ich sagen…. nach einem Begrüßungscocktail sah die Welt doch gleich wieder anders aus. Die Gastronomie auf dem Schiff lässt wirklich keine Wünsche offen.

Nach dem Auslaufen um 23 Uhr kündigte der Kapitän dann heftigen Seegang an, aber in unserer wirklich sehr schönen Kabine haben wir geschlafen wie die Murmeltiere. Bis dahin fühlte sich der Seegang an wie in der Hängematte….leichtes angenehmes Schaukeln…

…..und auch das Frühstück am nächsten Tag konnten wir im Bedienrestaurant so richtig genießen! Aber erstmal gab es Kaffee auf dem Balkon. Mit Blick! Ich liebe es!


Es war am ersten Seetag spektakulär die hohen Wellen zu sehen – das Schiff wackelte schon ordentlich! So mein Eindruck als Landratte! Die Gischt erreichte uns selbst auf dem siebten Stock noch und der Pool und die Bars wurden geschlossen. Liegen geht….Laufen ist bei starkem Seegang ein Abenteuer ….Vom Seegang habe ich leider keine Bilder (aus Gründen)…. 

Ich bin nur begrenzt seefest ….

Später dann erreichten wir unseren ersten Hafen: Civitavecchia, den Hafen von Rom. Dieser liegt etwas außerhalb und man braucht vom Schiff ungefähr eine Stunde in die Stadt.

Leider zeigte sich die ewige Stadt von Ihrer aller – aller – allerschlechtesten Seite denn es regnete Bindfäden.Ohne zu übertreiben! Kalt war es auch im Mai, und selbst die Reiseführer sagten dass sie die Stadt so nass und so voller Menschenmassen selten gesehen haben. Busse und Menschen schoben sich durch die Gassen. An den wahnsinnig tollen Sehenswürdigkeiten „schlidderten“ wir nur im „Tiefflug“ vorbei. Es galt nur:“ Wie werde ich nicht nass, wie rutsche ich nicht auf den Pflastersteinen aus und wie verliere ich den Anschluss an die Gruppe nicht.
Rom habe ich jedoch später noch einmal besucht. Darüber wird es demnächst einen Blogpost geben. Und was soll ich sagen….Rom und ich ….wir sind versöhnt.
Einen Ausflug nach Rom vom Schiff aus kann ich aus meiner Sicht nicht wirklich empfehlen. Die Anreise ist einfach zu lang. Der Verkehr zu dicht und die Zeit reicht nicht um die Stadt wirklich zu erfassen. Und man muss ja pünktlich zurück sein denn das Schiff wartet nicht.
Es ist nur „Hetzerei“
Statt dessen würde ich – hätte ich es noch einmal zu tun – an diesem Tag das Bordleben auf dem leeren Schiff genießen. Den wunderbaren Spa-und Sport Bereich zum Beispiel… oder bei gutem Wetter das Pooldeck.

Die Engelsburg

Die spanische Treppe

Kolosseum und Forum Romanum

Der Petersdom

Zurück im Hafen von Civitavecchia werden wir mit diesem wunderschönen Regenbogen entschädigt. In Häfen gibt es immer viel zu sehen….. Ich mag das…

Aber auch das „nach Hause kommen“ aufs Schiff fühlt sich gut an. Die Kabinen waren immer sehr liebevoll zurechtgemacht. Das hatte echte Wohlfühlathmosphäre. Und ich würde immer wieder das Geld für eine Balkonkabine ausgeben. Der freie Blick auf Meer und Küste ist einfach ein Traum. Da brauche ich kein Entertainmentprogramm mehr sondern genieße lieber bei einem Glas Wein die See und die Weite.

Fisch darf natürlich nicht fehlen. Auch da bleiben keine Wünsche offen.

Falls Ihr Euch fragt wer dies ist ?! Darf ich vorstellen. Das ist Paddy von Sonjas Reiseblog Koffer-auf-Reisen. Er reist um die Welt und war für diese Reise unser Gast.

Ich hoffe mein Bericht hat Euch gefallen?! Teil 2 und Teil 3  sind auch mittlerweile online.

Liebe Grüße,

Gaby





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