Baden auf Formentera – einfach karibisch

(Werbung ohne Auftrag)

wie lange habe ich mich schon auf Formentera gefreut. Es ist lange her dass ich dort war…..Einmal in den Achtzigern – für einen Tagesausflug aus Ibiza – und dann werden wir so begrüßt…

Die Anreise

Ernsthaft Leute – das hatte ich mir definitiv anders vorgestellt. Die Überfahrt von Ibiza war heftig und schaukelig und es gab so viel Seegang, dass einigen Mitreisenden schlecht wurde….mir Gottseidank nicht… bisschen lustig fand ich das Geschaukel aber schon, huiiiii….aber im Grunde ist es gut dass es nur eine kurze Anreise ist. Formentera liegt ungefähr 9 Kilometer südlich von Ibiza und ist über den dortigen Flughafen zu erreichen. Die weitere Anreise erfolgt mit der Fähre und in einer guten halben / dreiviertel Stunde ist man da. Wer weiß was noch passiert wäre wenn es länger so geschaukelt hätte. Ich bin auch nur begrenzt seefest.

Endloses Warten im Regen am Hafen bis wir dann endlich im Mietwagen sitzen… nass und klamm und ….was soll ich sagen….leicht genervt….hungrig…durstig…

Da wir ein Haus gemietet haben und noch zu früh dran sind ist erstmal Einkaufen im Supermarkt im Hauptort der Insel in San Francesc de Formentera angesagt…und etwas Essen und Trinken…. – und das tun wir dann auch. Bis wir in unserer Unterkunft angekommen sind ist einige Zeit vergangen.

Die Unterkunft

Wildromantisch die Terrasse und der Garten. Der perfekte Platz für Ruhesuchende.

Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen und wir fahren am Abend nach Es Pujols und bummeln ein wenig durch die Straßen und an der Promenade lang. Es Pujols ist das touristische Zentrum der Insel. Es gibt eine Promenade mit Einkaufsständen, Geschäften und Restaurants. Wer das Leben auf der kleinen und sonst ruhigen Insel sucht ist hier richtig.

Trotz des bewölkten Himmels sind die Farben des Wassers auf den ersten Blick phantastisch

Der erste Cocktail an einem neuen Urlaubsort ist doch immer der Beste. Wir genießen den Blick aufs Meer!

Die Strände

Formentera hat unfassbar wunderschöne Strände von denen ich definitiv noch mehr sehen möchte. Die Insel werde ich – so hoffe ich – in nicht allzu langer Zeit noch einmal sehen denn die Zeit war viel zu kurz für all die Plätze an denen ich noch sein möchte …. für all die Fotos die ich noch machen möchte….all die Restaurants die ich noch ausprobieren möchte….

Die Salinen im Morgengrauen
…. und am Tag auf dem Weg zum Strand…..

Die Platja de ses Illetes ist gebührenpflichtig und man braucht einen fahrbaren Untersatz um diesen Strandabschnitt zu erreichen. Wir waren Ende September dort und es war „moderat voll“ würde ich sagen. Angenehm…..Ich denke, in der Hauptsaison werden wohl zu viele Menschen / Autos / Roller dort sein.
Vom Parkplatz aus erreicht man über Holzstege den Strand. Diese Stege wurden zum Dünenschutz gebaut… aber es ist auch angenehmer vollbepackt darüber zu laufen als durch den Sand zu stapfen. An der Stelle an der wir hier waren ist die Insel so schmal dass man beide Strandseiten der Insel im Abstand von ca. 200 Metern hat. Das ist ganz spannend, denn auf der einen Seite der Insel ist oftmals mehr Brandung und auf der anderen Seite ist das Meer wunderbar sanft und friedlich.

Das Meer im Rücken und auch im Blick

Impressionen
Sonnenaufgang am Strand

Das Wasser

Auch die Reichen und Schönen haben die Insel entdeckt – von Hippiestimmung wie früher keine Spur mehr. Stattdessen kann man das Kommen und Gehen der Luxusyachten beobachten. Ich fand´s spannend….

Unglaublich toll fand ich das wahnsinnig klare und saubere Meer!! Wirklich karibisch! Ich war selten so oft im Wasser wie hier. Die Playa de ses Illetes ist sogar unter den Preisträgern für die schönsten Strände der Welt. (Trip Advisor) und ganz ehrlich….ich finde: Verdient! Dass das Wasser hier so besonders klar ist liegt an den ausgeprägten Neptungraswiesen vor der Insel. (gegoogelt) 😉

Für mich das Highlight dieser Insel. Zum Baden einfach nur perfekt. Und zum „auf´s Meer gucken“ ….Ein Träumchen….

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat war das einzige Lokal das fußläufig vom Strand zu erreichen war. „Es Ministre“ – ganz ehrlich, meine Empfehlung….geht da nicht hin!!! Abzocke ohne Ende. Unfreundliches und arrogantes Personal…. und der Kaffee schmeckt auch nicht. Ich wollte mittags Pasta mit Olivenöl und Knoblauch. Ist ja eigentlich nicht so schwer…. erst „wollte“ mich der Kellner nicht verstehen und dann brachte er trockene!! Nudeln ohne alles und auch noch mehr als al dente….ich war echt fassungs- und sprachlos… hab ich natürlich zurückgehen lassen… kam dann wieder mit Öl und Knoblauch…. kalt! Ich hatte keine Lust mehr zu diskutieren und habe die 18 Euro bezahlt…..

Bringt Euch lieber was zu essen mit und macht ein nettes kleines Picknick am Strand. Haben wir auch an einem Tag zum Frühstück gemacht ….. war viel Netter 🙂

So Ihr Lieben, das war Teil 1 meines Formentera Berichtes, Teil 2 findet Ihr hier

Alles Liebe,

Gaby


2 Gedanken zu „Baden auf Formentera – einfach karibisch“

  1. ich war letztes Jahr auf den Malediven. Genau in Kuredu Island Resort. Dort kommen die Schildkroten immer in Strandnahe, und mann kann bei jedem Schnorchelgang ein paar der schonen Exemplare beaobachten. EInfach Atemberaubend.

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