Allein reisen – Ein Wochenende in Rom Teil 2

Allein reisen – Ein Wochenende in Rom Teil 2

(Werbung ohne Auftrag)

Guten Morgen zu Teil 2 meines Rom – Berichtes. Wer Teil 1 noch nicht gelesen hat….hier gehts lang……

Nachdem ich abends im Hotel noch ein wenig für den Blog gearbeitet – und danach wie ein Murmeltier geschlafen habe stehe ich nun in den Startlöchern zu Tag 2 meines „alleine – Reisen Abenteuers“.

Das Frühstück im Hotel Dormus Helena war sehr gut. ein echt gutes Preis /Leistung Verhältnis. Eine Auswahl an frischem Obst, – Pancakes, süße und herzhafte Speisen….es war alles dabei was man für einen guten Start in den Tag so braucht.

Von meinem Hotel bin ich mit der Metro gut an meinem ersten Ziel angekommen – der spanischen Treppe. In dieser Gegend sind die Luxusläden dieser Welt….Alles was Rang und Namen hat ist vertreten – und weihnachtlich geschmückt ist auch schon. Es gibt viel zu sehen und ich bummele eine Weile herum. Hatte ich schon erwähnt dass ich gerne an Plätzen sitze und „Leute gucke“ ? Lässt sich hier prima machen 🙂


Meine persönliche Challenge

Für heute habe ich mir einiges vorgenommen. Nach der spanischen Treppe möchte ich gerne den Trevi Brunnen ansehen und ansonsten durch die Straßen bummeln und Rom auf mich wirken lassen. Piazza Navona, Campo de´ Fiori….Pantheon….

Trevi-Brunnen

Die größte Herausforderung dabei für mich…. mit Bus und Bahn und Google Maps zurecht zu kommen…Und das ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach in den kleinen verwinkelten Straßen und Gassen. Manchmal bin ich einfach einer Reisegruppe hinterher gelaufen – in der Hoffnung dass es zur nächstgelegenen Sehenswürdigkeit geht – was soll ich sagen: Hat prima geklappt. Das ist nicht die allschlechteste Methode wenn man nicht genau weiß wo es hin geht.

Im Rückblick ist die große Aufgabe eigentlich viel eher eine Stadt wie Rom in ein Wochenende zu „packen“, denn im Grunde wird man solch einer Stadt mit zwei Tagen niemals gerecht.



Später möchte ich dann noch zum Kolosseum und zu Fuß zurück zum Hotel. Während ich das hier schreibe und mich an den Tag erinnere bekomme ich jetzt schon „Füße“…. Das war wohl alles in Allem etwas viel Programm für einen Tag… das weiß ich jetzt auch. Hinterher ist man ja immer schlauer…

Piazza Navona
Campo de´ Fiori
Pantheon

Von hier aus wollte ich mit dem Bus zum Kolosseum. So der Plan. Dabei habe ich mich dann irgendwie verlaufen….und habe die richtige Bushaltestelle einfach nicht gefunden. Durchfragen ist natürlich auch nicht so einfach….aber irgendwann….nach einen gefühlten Ewigkeit, – ich war schon kurz davor mir völlig genervt ein Taxi ins Hotel zu nehmen, – habe ich ….. den richtigen Bus erwischt und war innerhalb kürzester Zeit am Kolosseum.


Hier hat die Stadt wieder eine eine völlig neue Stimmung. Das hat nichts mehr von kleinen engen Gassen…. und auch nicht vom Prunk um den Petersplatz….Hier ist alles weitläufig und atmet Geschichte. Man kann sich richtig vorstellen was hier in früheren Zeiten alles passiert ist….

So viele monumentale Filme laufen gerade vor meinem inneren Auge ab….Quo Vadis….Gladiator….



Für Anfang Dezember war es – ich würde mal sagen moderat voll – Ich glaube November und Dezember sind eine gute Jahreszeit für Rom. Ich war ja für einen Tag im Mai – im Rahmen der Kreuzfahrt– hier und da schoben sich die Menschenmassen nur so durch die Stadt. Aber hier war diesbezüglich alles prima.

Zum Hotel sind es ab hier ca. 10 Minuten zu Fuß – sagt Google… was soll ich sagen…. ich glaube ich bin nicht den kürzesten Weg gelaufen….

Ich war wirklich sehr froh als ich den „Italiener um die Ecke“ gesehen habe…. Mittlerweile war eh schon Zeit fürs Abendessen….

Pasta und Vino

Mein Fazit

So schnell ist die Zeit vergangen und schon vorbei… Mein erste Reise ganz alleine. Was soll ich sagen?! Alleine reisen…. kann ich ….und Rom war definitiv das richtige Ziel. Die richtige Stadt „zum Üben“. Es ist eine Herausforderung sich um alles alleine zu kümmern, es hat mich definitiv gefordert, aber es ist auch schön, sich mal nur nach sich selbst richten zu müssen. Seinen ganz eigenen Rhythmus zu leben. Ich bin auch weitaus öfter mit Menschen ins Gespräch gekommen als beim Reisen in Begleitung. Was mich positiv überrascht hat war das Wetter um den ersten Advent. Ich konnte teilweise noch draußen sitzen, ich hatte es kühler erwartet. Alles in Allem eine gute Erfahrung.

Das werde ich wohl nochmal machen. Zu irgend einem anderen Ziel.

Am Flughafen habe ich dann noch ein gemütliches Plätzchen gefunden an dem ich meinen Kaffee in der Wartezeit genießen konnte.


Ciao Rom, ich hoffe mein Bericht hat Euch gefallen.

Alles Liebe,

Gaby

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