Sommerfüße

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Kennt Ihr das? Eigentlich seid Ihr gepflegt, kümmert Euch um Euren Körper; braucht hin und wieder ganz schön lange im Bad und dennoch sehen Füße im Winter eben doch nicht aus wie im Sommer.

Ein bisschen mehr Hornhaut. Ein bisschen weniger in Form gefeilte Nägel. Etwas weniger Lack.

Wohlgemerkt, ich rede nicht von Ungepflegtheit, aber immer um diese Jahreszeit sage ich meiner Fußpflegerin: „Bitte einmal Sommerfüße“

Wie ist das bei Euch? Wie haltet Ihr es mit der Fußpflege? Macht Ihr das selbst? Oder geht Ihr zur Pediküre? Und wenn ja wohin? Geht Ihr in ein luxuriöses Kosmetikstudio? Oder zur medizinischen Fußpflege? Oder habt Ihr jemanden der zu Euch nach Hause kommt?

Ich bin seit vielen Jahren hochzufrieden mit meiner mobilen Fußpflegerin. Sie kommt zu mir nach Hause, macht Termine auch in den Abendstunden, hat ihren Koffer dabei, ist hochprofessionell und braucht für normale (damit meine ich gesunde Füße, ohne eingewachsene Nägel, Hühneraugen oder so) mal gerade eine halbe Stunde. Eine Behandlung kostet 17 Euro.

Das finde ich persönlich eine sehr gute Preis-Leistung. Zumal ich bereits die Erfahrung gemacht habe, dass sie eine schmerzende Stelle an der sogar die Hautärztin gescheitert ist (weggeschnitten, wiedergekommen, nochmal weggeschnitten, nochmal wiedergekommen) mit zwei Sitzungen in den Griff bekommen hat. Das vermittelt mir das gute Gefühl in professionellen Händen zu sein. Mir persönlich wichtiger als viel Chichi drum herum.

Die meisten Pediküren beginnen ja mit Fußbädern. Nicht in diesem Fall. Die Füße werden lediglich von mir selber vorher gründlich gewaschen. Danach sieht sie die Füße genau an. Die Nägel werden mit einer Nagelzange gekürzt und mit der elektrischen Feile in Form gebracht. Auch die Oberfläche des Nagels sowie die Nagelhaut werden so behandelt. Es kitzelt manchmal ein wenig, ist sonst aber angenehm.

Dann kommt der Hornhauthobel. Luft anhalten! Auch wenn nicht viel entfernt werden muss; und auch wenn noch nie etwas passiert ist: Jedes Mal stockt mir dabei der Atem. Denn die Messer sind scharf. Richtig rasiermesserscharf 😉

Noch einmal nachbehandeln mit einem Aufsatz der elektrischen Feile, glätten eincremen, und schon gehts ans Lackieren.

 

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Es gibt keine besondere Fußcreme. Meist eine aus dem Discounter oder so. Das wechselt. Zum Lackieren habe ich als Unterlack den regenerierenden Pflegelack von Artdeco benutzt. Die Farbe ist Mia 01 von Absolute Nails von Douglas und als Überlack habe ich den schnelltrocknenden Überlack von Artdeco gewählt.

Nach eine halben Stunde ist die Behandlung vorbei, die benutzten Geräte werden desinfiziert, der Koffer gepackt und….was soll ich sagen?

Ich hab die Füße schön! 🙂

Nachtrag: Die Lack-Kombi hat drei Wochen gehalten. Trotz Wellness, trotz Schwimmbad, trotz Sauna. Kein Splittern und noch wie neu 🙂

 

 

2 Gedanken zu “Sommerfüße

  1. „Sommerfüße“ ist ein schöner Begriff! Ich war in meinem Leben bisher ein einziges Mal bei der Pediküre – ohne Nagellack – und ich habe mich dumm und dusselig gelacht, weil ich so irrewahnsinnig kitzelig an den Füßen bin. Das hält mich wohl davon ab, das Experiment zu wiederholen, denn an meinen Füßen kann ich widerlegen, dass man sich ja doch selber kitzeln kann!!!
    Ich finde es geht ja nichts über eine große Pflegesession für die Füße, die uns so tapfer durch’s Leben tragen. Aber wenn ich Hornhauthobel höre….AAARG!!! Du musst ja Nerven aus Stahl haben. NIE-NIE-MALS würde ich mich das trauen und jeden um die Ohren hauen, der mit mit einem Hornhauthobel zu nah käme. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die regelmäßige Anwendung eines Bimsschwammes genauso gut ist – und ungefährlich.

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