Ich habe einen Blogplan

IMG_5534

Inspiriert von Bines Blogpost auf „was Eigenes“ habe ich mir überlegt, dass ich ausprobieren werde mit einem Blogplan/Redaktionsplan zu arbeiten. Im Grunde meines Herzens bin ich keine „Listenfrau“, jedoch habe ich im Laufe meines ersten Bloggerjahres gemerkt, dass doch einiges an Beiträgen, Fotos und Themen zusammenkommt und ich finde… ein bisschen Struktur kann definitiv nicht schaden 🙂 Ein besserer Überblick hat möglicherweise Vorteile. Zumindest auf lange Sicht.

Aber wie vorgehen? Was ist für meinen Blog richtig? Zwangsläufig stellt sich die Frage: Welche Struktur hat mein Blog denn nun eigentlich überhaupt? Bisher eigentlich keine. In der Vergangenheit habe ich immer aus dem Bauch heraus geschrieben und gepostet. Ein Thema ist in meinem Kopf?! – Raus damit! Klar, es gibt wiederkehrende Kategorien, aber eigentlich blogge ich immer so nach Lust und Laune….wie es gerade kommt und wie es mir gerade einfällt.

Beim ersten Versuch einen Blogplan zu erstellen habe ich einen ganz normalen Kalender genommen. Schnell stellte sich heraus dass das nicht die Methode meiner Wahl sein wird. Das ist mir nicht übersichtlich, nicht flexibel  genug. Denn je nach „Lebenslage“ müssen die Themen verschoben, vorgezogen oder zurückgestellt werden.

Der nächste Schritt war dann ein händischer Entwurf. Welche Kategorien sollen bleiben? Wie soll die Übersicht aussehen?

Es hat sich herausgestellt, dass es bestimmte Kategorien gibt, die immer wiederkehren, die mir liegen, und manche Kategorien, von denen ich anfangs dachte, dass ich sie mit Leben würde füllen können, liegen brach.

Deshalb werde ich wohl in nächster Zeit die Kategorien überarbeiten.

Gibt es Kategorien die Ihr besonders mögt? Die Ihr gut findet? Die Euch interessieren? Was lest Ihr besonders gerne?

Letztendlich habe ich mich jetzt für eine Exel-Liste entschieden in der ich die Kalenderwochen des Jahres aufgeführt habe. Jeweils als Ansicht für ein halbes Jahr. Wenn ich z.B. versuchen möchte regelmäßig zwei Mal in der Woche zu bloggen stehen in jeder Kalenderwoche die beiden Themen der geplanten Posts. Dabei überlege ich mir dann wann „Deadline“ für den ersten, als auch für den zweiten wöchentlichen Post wäre. Zum Beispiel: Mittwochs abends will ich den ersten Beitrag online haben; und Sonntag abends den zweiten. So, oder so ähnlich wird es wohl werden.

Meinen Kategorien habe ich Farben zugeordnet. „Lieblingsdinge“ ist rot, „unterwegs“  ist grün…usw.

Ideen, die ich zu den einzelnen Posts habe notiere ich mir meist in E Mails die ich dann an mich selbst schicke….Kann sein, dass mir unterwegs im Auto was einfällt, beim Einkaufen, im Büro, beim Pferd….schnell anhalten, eine Mail an mich geschickt, dann geht der Gedanke nicht verloren.

Ich werde aus dem Plan kein Dogma machen, oder starre Strukturen abarbeiten. Er soll eine Übersicht sein „was so läuft und was so war und was noch kommt“. Ein roter Faden. Es ist ein Versuch, aber ehrlich, ich glaube jetzt schon, dass ich ihn nicht mehr hergeben werde denn bereits in den ersten Ansätzen finde ich es richtig gut so zu arbeiten. Gefällt mir 🙂

Natürlich können /werden geplante Beiträge beliebig getauscht werden. Wenn ich z.B. gerade wunderbare Fotos zu einem Beitrag gemacht habe, der erst in 3 Monaten auf dem Plan steht, oder etwas kommt, was gar nicht geplant ist, dann werde ich einen Post vorziehen oder dazwischen schieben. Sollte ich ein tiefgründiges Thema zum Schreiben geplant habe, mein Alltag aber so hektisch sein, dass ich nicht zur Ruhe komme….nicht zum denken komme…..keine Muße finde und nicht kreativ sein kann…, nun, dann werde ich den Post zurückstellen.

Anhand der Farben kann ich auf den ersten Blick sehen, zu welcher Kategorie ich in der letzten Zeit mehr oder auch weniger geschrieben habe. Schon jetzt freue ich mich darauf, meinen Blogplan am Ende des Jahres bunt gefüllt zu sehen.

 

 

5 Gedanken zu “Ich habe einen Blogplan

  1. Die Überlegung, wie regelmäßig man bloggt, geht mir im Moment auch durch den Kopf. Ich wünsche Dir gutes Gelingen für Deinen Plan!
    Begeistert bin ich von der Idee über die farbliche Markierung einen guten Überblick zu kriegen, zu welchem Thema du in letzter Zeit geschrieben hast. Entweder findet man dadurch erst so richtig raus, worüber man besonders gerne schreibt, oder man kann es nutzen, um den Blog auszubalancieren.
    Besonders gerne lese ich bei Dir bisher über Deine Lieblingsdinge und Deine Freundin Nele & die Gedanken, die Du dann beschreibst, aber auch über Rezepte. Außerdem machst Du echt gute Fotos und ich freue mich noch auf viele mehr! 🙂

Schreibe einen Kommentar

*

%d Bloggern gefällt das: