Grüne Smoothies

So! Es ist so weit!

Grüne Smoothies sind  in meinem Leben angekommen!

Und jetzt…..lassen sie mich gar nicht mehr los! Seit einigen Tagen gibt es jeden Morgen einen zum Frühstück. In den ersten Tagen habe ich mit Pürierstab und WMF- Zerkleinerer gearbeitet, aber…….nee, das ist es nicht – erstens, weil noch immer kleine Krümelchen und Pflanzenstückchen übrig bleiben – und zweitens (so habe ich gelesen, nachgeprüft habe ich es nicht), weil die Pflanzenfasern wenn sie mit einem Hochleistungsmixer gemixt sind, vom Körper besser aufgenommen werden können. Also habe ich einige Tage hin und her überlegt, ob ich mir solch ein teures Teil kaufen soll, (Es ist echt viel Geld !!!) Aber………. ohne ordentlichen Mixer keine schönen grünen Smoothies. Also hab ich es getan. Es ist der Bianco Primo geworden. Damit ist übrigens jetzt auch deutlich weniger Chaos in der Küche denn das „Umladen“ des Mixgutes von einem in das andere Gefäß ist mühselig, macht viel Spül und beim Mixen mit Pürierstab spritzt es auch noch grün. Bei täglicher morgendlicher Anwendung ist es so schon schöner.

Grüner-Smoothie

Grüner-Smoothie

 

Seitdem ist zack zack der Smoothie fertig, cremig, stückchenfrei,  – ich habe probiert zwei Mandeln oder Walnüsse mit einzuarbeiten – Perfekt!  Äpfel, Birnen……alles zack zack – versmoothiet. Frau ist zufrieden. Fürs Erste auf jeden Fall! Und es gibt jetzt ausreichend grüne Blattgemüse (basenbildend) in meinem Haushalt die früher definitiv zu kurz kamen. Rohkost ist nicht so mein Ding und im Winter wenn es kalt ist mag ich nicht ganz so gerne Salat ( Im Sommer könnt ich mich da reinsetzen). So war es oft nicht einfach auf meine täglichen Gemüseportionen zu kommen. Gemüse gab es zwar schon immer jeden Tag. Aber eben gekocht und „nur“ als Beilage und nicht die Sorten die in den grünen Smoothie gehören. Hier die ersten Erkenntnisse aus der Anfangszeit:

Man kann die Blätter und das Grün von Kohlrabi und Möhren und Radieschen essen auch wenn man kein Kaninchen ist.

Im Ernst, ich wusste gar nicht, dass diese Art Blattgrün essbar ist. Für mich war das immer Abfall. Das Grün von der Rote Beete zum Beispiel….oder Giersch…..ist das nicht eigentlich Unkraut? Wohl eher nicht…. An die Wildkräuter werde ich mich in Zukunft noch herantasten.

Grüne Smoothies machen richtig satt und das Sättigungsgefühl hält über Stunden vor.

Das hat mich sehr überrascht! Hätte ich nicht gedacht. Wenn ich gegen 9 Uhr morgens so ein Teil trinke hält das schon bis mittags vor. Ich bin wirklich satt und zufrieden. Was auch noch angenehm ist – sie sind leicht mitzunehmen ins Büro, ich transportiere meinen in einem Tupper-Mix Fix. Und eine große Portion der täglichen Gemüseration ist nach dem Frühstück „abgedeckt“

Ich halte mich bei der Menge daran dass ich mehr mehr Grün als Obst nehme (Zucker!) und Wasser nach eigenem Gusto. Der eine mag den Smoothie flüssiger, der andere cremiger. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zum Süßen kann man zB auch gut ein oder zwei Datteln dazugeben.

Smooties schmecken nicht wie sie aussehen, sondern frisch und fruchtig.

Ich habe lange einen Bogen um grüne Smoothies gemacht. Ich fand immer dass sie durch die Farbe nicht so aussehen als wären sie richtig lecker. Bunte Fruchtsmoothies fand ich dagegen schon immer gut und appetitlich. Seit ich aber weiß, wie viel Zucker sie enthalten genieße ich diese sehr bewusst und in Maßen.

Mein erstes Mal mit einem grünen Smoothie kam durch Zufall. Es war jede Menge Mangold übrig. Dann hab ich mir im Internet ein Rezept rausgesucht und hab´s ausprobiert. Mit Banane, Ingwer und Orange. Und es war super. Ich war sofort Feuer und Flamme Ein richtiges „Aha Erlebnis“. Seitdem probiere ich alles Mögliche aus und achte dabei darauf möglichst vielfältiges und verschiedenes Grün zu nutzen um nicht in eine Einseitigkeit zu kommen. Ich denke je abwechslungsreicher ich das Ganze gestalte um so gesünder ist es für den Körper.

In diesem Sinne……ich geh jetzt mal mixen 🙂

 

 

 

4 Gedanken zu “Grüne Smoothies

  1. Ich finde ja grüne Smoothies, solange der Farbton nicht zu dunkel gerät, sehr appetitlich und ansprechend. Mir fehlt es aber an vernünftigem Mixgerät, so dass ich nur auf die in Glas abgefüllte Variante von true fruits zurückgreife. Was ich ehrlich gesagt nicht glauben kann, ist dass so ein Smoothie wirklich sättigt. Die kaufbaren Varianten sind aber auch eher auf der fruchtlastigen Seite, selbst in grün, so dass der ganze Zuckerhaushalt der Sättigung entgegen wirkt, schätze ich.
    Ich wurde von true fruits zuletzt mit einer Variante mit Rote Beete, Granatapfel und Ingwer überrascht, wenn ich mich richtig entsinne – ich weiß leider den grünen Gemüseanteil nicht mehr zu benennen – und kann nur empfehlen, das mal auszuprobieren, auch wenn DIE Farbe gewöhnungsbedürftig ist. Ich hätte Rote Beete nicht für ’smoothierbar‘ gehalten (und frage mich auch gerade, ob man die vorkochen muss oder ob man auch rohe Knollenstücke mit dem richtigen Gerät zerkleinert bekommt – vielleicht klärst Du mich bei Gelegenheit auf), aber ich war positiv überrascht.

    Ich wünsche frohes Mixen.

    • Rote Beete liegen schon im Kühlschrank da ich auch vorhatte das mal auszuprobieren. Ich werde es roh versuchen, habe mir aber noch keine Gedanken gemacht was ich dazu nehme. Vielleicht Rucola. Oder Feldsalat könnte ich mir vorstellen. Aber welches Obst? Vielleicht Beeren. Na mal sehen.
      Sättigend finde ich vor Allem die Smoothies in denen Avocado oder Banane enthalten sind. Gestern hatte ich einen „nur“ aus grünem Salat und Ananas. Der hat nicht so lange vorgehalten.
      Liebe Grüße,
      Gaby

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