Bloggen & Alltag #Schreibzeit Juli 2015

Bloggen und Alltag, das ist Bine´s Thema für den Juli, und ganz ehrlich: Schon die erste Frage, nämlich: „Wann machst Du das alles?“ trifft es für mich zur Zeit im Kern.

Ich habe einen Job (35 Stunden) und ich pendele täglich vom kleinen Dorf in die große Stadt, verbringe sehr viel Zeit auf der Autobahn. Ich versuche regelmäßig zweimal die Woche Sport zu machen (klappt meistens ganz gut) und ich habe ein Pferd das ich dreimal die Woche besuche. Ich habe eine Familie. Ich habe Freunde. Ich wohne. Ich koche. Ich habe einen Garten. Und einen Fernseher. Es gibt Bücher in meinem Leben. Und ich blogge. Ich liebe es zu chillen, morgens aufzustehen wenn ich von alleine wach werde und mir die Frage zu stellen: Was mache ich mit dem Tag.

Alles unter einen Hut zu bekommen ist nicht so einfach. Blöderweise brauche ich viel Schlaf. Ich beneide  Menschen die nach vier, fünf Stunden ausgeschlafen und leistungsfähig sind. Bin ich definitiv nicht.

Wieviel Zeit ich zum Bloggen verwende kann ich gar nicht so genau sagen da ich sehr aus dem Bauch heraus schreibe. Wenn ein Text „raus“ will und ich einen Gedanken habe der mich begeistert ist er innerhalb kürzester Zeit geschrieben und sprudelt nur so aus mir heraus. Das ist manchmal so eine Art „5 Minuten Schreibrausch“. Ich tippe den Text dann einfach als Entwurf runter um den Gedanken und die Formulierung nicht zu verlieren und schreibe ihn ins Reine wenn ich Zeit und Ruhe habe. Das Ausformulieren kann dann dauern.

Bei Themen die ich mir vornehme und bei denen ich mich vor den leeren Bildschirm setze und überlege was ich schreiben könnte dauert es länger. Fällt mir auch schwerer. Mir liegt das spontane Bloggen.

Trotzdem ist mein Kopf oftmals leer und ich denke: Wieso bloggst Du eigentlich, du hast nicht wirklich was zu erzählen…In solchen Momenten kann ich mir überhaupt nicht vorstellen dass ich überhaupt jemals einen Post zusammenkriegen könnte……..und dann sehe ich mir meinen Blog an und denke: Doch, Du hast sehr wohl etwas zu erzählen…. Und wenn der Post dann fertig ist bin ich oftmals ganz angetan und überrascht wenn er wirklich gut geworden ist.

Vorgeschrieben habe ich bisher nicht. Sollte ich aber vielleicht mal ausprobieren. Möglicherweise hilft es beim entstressen. Meist veröffentliche ich ein bis zweimal die Woche. Gerne zweimal, aber wenn etwas dazwischenkommt (siehe oben, volle Woche), wäre es schön, den ein oder anderen Text in Reserve bereits vorbereitet zu haben.

Besonders die Recherche zu bestimmten Themen bleibt im Alltag schnell auf der Strecke und die Ideen versanden irgendwo im Universum.

Auch Zeitdruck und Fotos sind keine glückliche Kombination. Die Zeit ist da, der Plan auch, und statt draußen das benötigte Licht zu finden sind dunkle Wolken am Himmel oder es regnet. Und Aufnahmen von „Dingen“ im Innenbereich sind gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. Zumal meine Fotos in aller Regel nur mit dem Smartphone aufgenommen sind.

Eine wirklich gute Einrichtung ist der Blogplan mit dem ich jetzt arbeite. Das gibt Struktur und Übersicht.

Ich überlege manchmal ob ich bestimmte Themen an bestimmten Tagen „bringen“ sollte, für den Blog wäre das sicher von Vorteil und meine Leser (wie geil klingt das eigentlich: – Ich habe Leser! ) könnten sich darauf einstellen, aber ich habe Bedenken, dass das bei der vollgepackten Woche vielleicht nicht zu machen ist und ich dann unter Druck gerate wenn ich „abliefern“ möchte….Mal sehen….

Manchmal frage ich mich, ob ich das mit dem Bloggen jemals richtig lernen werde?!

Zeitweise habe ich gedacht, dass mein Blog schon richtig schön geworden ist und irgendwie fühle ich mich ja auch schon richtig zu Hause hier. Aber dann wieder gibt es Tage wie heute an denen ich denke, dass ich das alles wohl nie richtig beherrschen werde. Es gibt so unfassbar viel zu lernen. Und lernen kostet soo viel Zeit von der ich nicht wirklich weiß, wie ich sie noch im Alltag unterbringen soll?!

Ganz sicher würde ich mal ein ausführliches Word-Press-Seminar brauchen/wollen, – aber wann und wo…? Und es soll ja auch nicht die Welt kosten.

Es ist toll zu sehen wie der Blog wächst und gedeiht denn schließlich  soll es schön sein hier in meinem virtuellen zu Hause, aber so manches Mal frage ich mich ob und wieso Ihr das wohl alle besser beherrscht,…..oder stolpert ihr manchmal auch über Fragen wie: Was zum Teufel ist ein Pingback?…..oder: Was ist denn nun der Unteschied zwischen einem do follow oder einem no follow link?….Und wie zum Teufel kann ich den Entwurf eines Posts versenden ohne ihn zu veröffentlichen?….Wie geht reposten?…. Und wie bekommt man so tolle Collagen in seinen Blog? Überhaupt, diese unterschiedlichen Bildgrößen und Formate. Und englisch ist auch oft eine Hürde. Google Analytics hab ich installiert, wirklich lesen und verstehen tu ich es noch nicht.

Alles Dinge, die sicherlich rauszufinden sind. Die Frage ist nur: Wann?…Es gibt so viele Dinge in dieser tollen Blogger-Community bei denen ich gerne mitmachen/mitmischen/dazugehören /teilhaben wollen würde, aber ein gewisses technisches know how gehört einfach dazu. Und Zeit! Zeit! Zeit! Ich habe mir fest vorgenommen: Wenn irgendwo am Horzont irgendein Zeitfenster in Sicht ist…..Ich möchte es gerne mit Arbeit für den Blog füllen!

Vielleicht sollte ich aber auch einfach mal aufhören mich mit Profis zu vergleichen. Oder mit Menschen, die mit Computern aufgewachsen sind. Ich bin kein Fotograf. Das ist ein Lehrberuf für den man jahrelang lernen muss. Ich bin auch kein Webdesigner und auch kein Journalist. Viele Menschen haben jahrelang studiert um das zu können was ich denke hier können zu müssen. Vielleicht sollte ich mich einfach mit „normalen“ ü50 Frauen vergleichen.

Falls jemand mir die Ein -oder Andere Frage beantworten möchte, immer her mit den klugen Antworten. Ich würd´mich freuen von Euch zu hören 🙂

Liebe Grüße und danke fürs Lesen,

Gaby

2 Gedanken zu “Bloggen & Alltag #Schreibzeit Juli 2015

  1. Liebe Gaby, danke, dass Du bei #Schreibzeit mitgemacht hast und danke für Deine persönlichen Gedanken.
    Obwohl ich schon recht lange blogge, habe ich hin und wieder genau solche Gedanken. Ist es gut, was ich schreibe?
    Warum tue ich das eigentlich alles? Habe ich wirklich was zu erzählen?
    Und dann sind diese Gedanken wieder weg. Ich glaube, dass das normal ist. Ich hoffe es zumindest.
    Was Deine Fragen betreffen: Es gibt gute Workshops, bei denen Dir diese beantwortet werden. Ansonsten bleibt noch
    google als Antwortmaschine. Manches muss man aber auch gar nicht wissen. Pingback, Repost, ect. 🙂
    LG Bine

    • Danke liebe Bine für Deinen Kommentar. Es ist beruhigend zu lesen, dass es mir nicht alleine so geht sondern auch erfahrenen Bloggerinnen wie Dir 🙂
      Je länger ich „dabei“ bin desto mehr Antworten kommen 🙂 und Workshops werde ich definitiv noch machen…..
      Liebe Grüße zurück,
      Gaby

Schreibe einen Kommentar

*

%d Bloggern gefällt das: